Germania unterliegt im Finale gegen Wegberg/Beeck mit 0:4

Bericht aus der 
HSZeitung

Favorit Beeck mit souveräner Vorstellung

4:0-Sieg im einseitigen Kreispokal-Endspiel bei Germania Teveren. Gastgeber sind chancenlos. Sakae Iohara mit Doppelpack.


Der Favorit erledigte seine Aufgabe souverän. Im Kreispokalendspiel im Teverener Heidestadion ließ Mittelrheinligist FC Wegberg-Beeck von Beginn an keinen Zweifel daran, wer den Pokal gewinnen würde. Nach 90 einseitigen Minuten setzte sich der FC mit 4:0 beim Landesligisten Germania Teveren durch und hatte damit mit dem gleichen Ergebnis gewonnen wie vor zwei Jahren an gleicher Stelle.

Beide Mannschaften stehen Mitte Oktober in der ersten Runde des Mittelrheinpokals. „Vorteil“ für Cupsieger Wegberg-Beeck: Man hat auf jeden Fall Heimrecht.

Beide Trainer hatten vor dem Finale in Sachen Aufstellung „rotiert“, die Beecker noch etwas kräftiger. Bei ihnen standen noch fünf Spieler in der Startelf, die auch am Freitag gegen Friesdorf angefangen hatten, bei Teveren immerhin sieben Akteure, die Sonntag den Tabellenführer entthront hatten.

Der Favorit bestimmte das Spiel, Teveren stand aber strukturiert in der Abwehr. Die Möglichkeit, das dichte Defensivbollwerk der Gastgeber zu knacken, ergab sich nach einer Viertelstunde. Da wurde der Ball gut in die Strafraum durchgesteckt, Shpend Hasani lief auf Simon Wagner zu, scheiterte aber am Teverener Schlussmann.

Das „Unheil“ rückte für den Landesligisten langsam näher. Zwei weitere Gelegenheiten ließ Beeck noch ungenutzt. Dann spielte sich Musahi Fujiyoshi in den Teverener Strafraum und zog aus zehn Metern ab; ein Abwehrbein fälschte den Ball noch unhaltbar zum 1:0 ab (26.).

Die Gastgeber kamen nicht zu gefährlichen Aktionen vor dem Beecker Tor. Dafür brachten sie den eigenen Kasten in Bedrängnis. Nach einem zu kurzen Rückpass konnte Wagner den Ball zwar noch abwehren, doch Hasani schaltete am schnellsten und markierte das 2:0 (38.). Norman Post hätte wenig später noch den dritten Treffer anbringen können. Auch ein höherer Vorsprung des FC wäre zur Pause verdient gewesen.

Teveren wechselte in der Halbzeitpause zweimal, am Spielbild änderte sich nichts. Die Beecker bestimmten die Partie und hatten auch mehr Zug zum Tor. Das zeigte sich im zweiten Abschnitt schnell. Der bei den Gästen eingewechselte Sakae Iohara setzte sich rechts durch und traf mit einem Flachschuss ins lange Eck zum 3:0 (57.) – mehr als die Vorentscheidung.

Teveren gestaltete das Spiel nun etwas offener, ohne sich aber eine Chance zu erspielen. FC-Schlussmann Niklas Aretz verlebte einen ruhigen Abend; einen gefährlichen Schuss musste er nicht halten. Die Beecker schalteten angesichts des klaren Ergebnisses auch etwas zurück. Das hinderte sie aber nicht, in der sehr fairen Partie noch den vierten Treffer anzubringen. Hasani glänzte diesmal als Vorbereiter, Iohara schloss mit einem Flachschuss ab (76.).

Für die beiden Teams geht jetzt der Liga-Alltag weiter. Die Beecker spielen am Sonntag in der Mittelrheinliga beim VfL Alfter, Germania Teveren besucht in der Landesliga den FC Inde Hahn

Foto: Michael Schnieders

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